Sonntag, 19. Januar 2020

Rezo

Sein Name war in aller Munde: Rezo.
Mit "Zerstörung der CDU" hat er hohe Wellen geschlagen.
Jetzt legt er nach: "Rezo stört" ist eine Kolumne von Zeit online. Vieles bringt er auf den Punkt und er hat eine sehr klare, differenzierte Sicht auf die Dinge.
In "Traue dich, o Christenheit" zeigt er, wie große Schritte die christlichen Kirchen machen, um sich dem Klimawandel entgegenzustellen - und wie wenig die Forderungen von der breiten Öffentlichkeit, aber auch von den Christen selber wahrgenommen und umgesetzt werden.

Ein absolut lesenswerter Text! [cc]

Sonntag, 8. Dezember 2019

Advent: Zeit der Besinnlichkeit - oder alternativer Lebensentwurf?!!

Ein Impuls nur, zum heutigen Tagesevangelium zum 2. Advent (Matthäus 3, 1-12), entnommen aus dem Te Deum, Geistlichen Tagesimpuls der Benediktinerabtei Maria Laach:

Johannes der Täufer ist einer, an dem sich die Geister scheiden. Als typischer Vertreter eines asketischen Ideals (Armut, Demut, Keuschheit) führt er ein einfaches Leben. Aber das ist alles andere als leicht. Sein Lebensstil provoziert und kritisiert all jene, die gerne ein »normales« Leben führen. Johannes zeigt leibhaftig eine radikal andere Lebensmöglichkeit. Diese steht nicht im Dienst von »Selbstoptimierung« und »Genussmaximierung«. Im Zentrum seines Lebensentwurfes steht ein Gott, der offenbar fest entschlossen ist, seine Herrschaft unter den Menschen endgültig zu errichten. Das zieht Konsequenzen nach sich. Und genau darüber müssen sich die Menschen im Klaren sein. Ein »normales« Leben, wie Frau und Mann es bisher gewohnt waren, wird es definitiv nicht mehr geben. Das macht erst mal Angst! Ihnen auch? Oder nicht? Nota bene: Advent heißt nicht nur: »Uns ist ein Kind geboren …«, sondern auch: Mit ihm kommt ein alternativer Lebens-Entwurf auf uns zu.


[mc]



Dienstag, 26. November 2019

Schüttgut everywhere?!

Hit-Markt im Dorotheenquartier hat Schüttgutware!



Wer es eigentlich für plastikfreie Verpackung - so wie ich -  nie bis in den Westen zum "richtigen" Schüttgutladen schafft, eine kleine Alternative für Müsli, Trockenfrüchte, Reis, Nudeln und Getreide ist doch - man höre und staune - der "Hit"-Supermarkt im Untergeschoss in der Karlstraße 8 im Dorotheenquartier. Da hole ich zur Zeit Nudeln, Studentenfutter und Haferflocken und habe nur eine Papiertüte als Müll, die ich natürlich auch noch weiterverwenden kann. Obwohl der Rest des Ladens natürlich den üblichen in Plastik abgepackten Supermarktkram verkauft, das tut dann fast schon wieder weh...


[bm]


Donnerstag, 31. Oktober 2019

Nur ein Spruch ...

Je tiefer man 
die Schöpfung erkennt,
umso größere Wunder
entdeckt man in ihr.

M. Luther


[mc]

Dienstag, 22. Oktober 2019

Klima und Geldbeutel

Ein klimafreundliches Leben ist eine Frage des Geldes - das ist der Titel eines Beitrags in der SZ.

Der lesenswerte Artikel beschäftigt sich mit unserer Realität: Je mehr der Mensch verdient, desto mehr konsumiert er. Dieser Überfluss belastet das Klima massiv, selbst wenn die "Besserverdiener" Wert auf Ökostrom, regionale Bioprodukte etc. legen.

Es ist also u.a. der übermäßige Konsum, der eine schlechte Ökobilanz produziert. Für Klima und soziale Gerechtigkeit muss der Konsum also nicht weiter steigen, die Wirtschaft nicht weiter wachsen, sondern ....
Eine bittere Erkenntnis.

Im SZ- Artikel werden fiktive Haushalte mit dem Verbrauch des "Durchschnittsdeutschen" verglichen. Legt man aber den ökologischen Fußabdruck zu Grunde (z.B. bei Brot für die Welt), erkennt man, dass schon ein durchschnittlicher Mensch in Deutschland viel zu viel verbraucht; der Balken, der im Verhältnis zum "Besserverdiener" klein wirkt, ist im Vergleich zu Menschen in ärmeren Ländern immer noch riesig und mehr, als unsere Erde verkraften kann.

Es gibt noch viel zu tun - und wir brauchen dringend Menschen an entscheidenden Stellen, die das laut genug thematisieren!
(cc)

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Plastik - Werkstoff mit oder ohne Zukunft?

Aktuell läuft in Düsseldorf die Messe der Plastikindustrie, genannt "K" - also die Fachmesse der Kunststoffhersteller. Dass diese den Werkstoff Plastik mit anderen Augen sehen, ist selbstverständlich. Ich halte es aber dennoch für wichtig, deren Standpunkte zu kennen und darf in diesem Zusammenhang auf zwei Artikel verweisen

(c) Handelsblatt

Dazu die Grafik aus dem Handelsblatt mit dem prognostizieren Plastikverbrauch weltweit. Demnach könnte sich der Plastikbedarf bis 2030 quasi verdoppeln! Die Lösung der Hersteller: Recycling ... aber keine Regulierung seitens des Staates.

[mc]

Sonntag, 13. Oktober 2019

Nur ein Bild - Recup ist in der Stadt

Nur ein Bild - aufgenommen in einer Hochland Holanka Bar in Sindelfingen - man könnte es auch mit "schlecht - besser - gut" überschreiben? Der neue Pfandbecher vom Recup-System, das vor kurzem auch in Stuttgart eingeführt wurde, mit aktuell 50 teilnehmenden Partnern. Daneben der alten Wegwerf-Becher für den Coffee-to-go. Mein persönlicher Favorit ist und bleibt aber die gute alte Porzellantasse für den Coffee-to-stay! So viel Zeit kann sein ...


Weitere Informationen zu Recup und Recup in Stuttgart finden sich hier und hier.

[mc]